Visitenkarten für den Blog – ein Zeichen von Einbildung?

14. Oktober 2014

Visitenkarten von Bloggern sind immer so eine Sache. Ab wann braucht man sie? Braucht man sie überhaupt? Wirkt man damit nicht vielleicht sogar eingebildet oder gar überheblich?

Ich habe mich lange Zeit mit der Frage beschäftigt, bestellte mir sogar vor einigen Monaten einen Satz von 100 Mini-Cards bei moo.com. Zu diesem Zeitpunkt stellte sich jedoch heraus, dass sie für mich (noch) nicht rentabel sind bzw. waren. Ich hatte sie nie bei mir, und hatte auch nie Gelegenheit oder das Bedürfnis, sie zu verteilen, erst nach ca. 5 Jahren des Bloggens änderte sich in dieser Hinsicht etwas.

Bei meinem Umzug vor ein paar Wochen sind sie dann verloren gegangen und beim dm Marken Camp Beauty in Düsseldorf bereute ich es dann schon fast ein wenig. So viele Blogger hatten dort ihre Visitenkarten dabei. Währenddessen beantwortete sich mir dann auch die Frage, ob man dadurch nicht als Blogger eingebildet wirkt – nein, definitiv nicht!

Sie sind einfach unheimlich praktisch, um Gleichgesinnten die eigene Blog-Adresse mitteilen zu können, oder potentiellen Kooperationspartnern eine Kontaktadresse zu hinterlegen. Daher orderte ich direkt einen zweiten Satz Visitenkarten (der ersten tauchte dann doch noch eine Woche später wieder auf, waren aber sowieso veraltet…), mit meiner neuen Blogadresse und Header.moovisitenkarten2Knapp zwei Wochen später trafen die neuen Kärtchen dann auch schon bei mir ein und ich habe seither auch schon einige verteilt. Gerade jetzt, wo ich so viele neue Leute kennen lerne und auch mal auf Events gehe sind sie ungemein nützlich.

Durch einen speziellen Behälter kann ich zudem eine kleine Anzahl immer mit am Schlüsselbund tragen, perfekt für spontane und zufällige Treffen :)moovisitenkarten1Alles in allem kann ich all diejenigen von euch, die sich überlegen, ob sie sich Visitenkarten zulegen wollen, nur ermutigen. Die Kärtchen sind schon lange kein Symbol von Überheblichkeit mehr, auch als Blogger sollte man immer in der Lage sein dürfen/können, sich mit anderen Bloggern, Interessenten und Firmen zu vernetzwerken.

Wer es neutraler haben möchte, kann natürlich auch seine richtige Adresse angeben, dann sind die Visitenkarten auch im Alltag sehr nützlich. Jedoch solltet ihr euch überlegen, wie viele ihr euch bestellen möchtet und ob ihr irgendwann vorhabt, den Namen eures Blogs zu ändern.

Was haltet ihr von Visitenkarten für Blogger? Habt ihr vielleicht selbst welche?

Viele liebe Grüße,
signatur

Anzeige

2 Kommentare

muddelchen 14. Oktober 2014 um 10:00 Uhr
Ich habe keine Visitenkarten bisher, mein Blog ist ja recht klein und da ist das nicht erforderlich. Wenn man jedoch eine gewisse Leserzahl erreicht hat und /oder regelmäßig auf Events eingeladen wird, denke ich schon, dass das sinnvoll ist. So ein Kärtchen ist sicherlich professioneller als ein herausgerissener Zettel aus einem Notizbuch oder sowas :) Allerdings finde ich die von Dir nun in Verwendung genommenen Kärtchen nicht so ansprechend, aber das ist ja Geschmackssache.
Reply
Mercury 14. Oktober 2014 um 19:11 Uhr
Das gibt es auch für Zeichner, Cosplayer, sogar für Doktoranden (die gehen auch auf Tagungen). Auf einer Wissenschaftstagung stand ich vor meinem Poster und so ein hochnäsiger Fatzke kam an, um mich mit seinem Kram vollzulabern und mir seine Karte aufzudrängeln. Normal spricht man vor einem Poster über das Poster, nicht über ein eventuell anderes. Das fand ich schon überheblich. Um die Frage „Wie heißt du bei Fressebuch?“ zu umgehen, sind die Karten aber in der Tat praktisch. Nicht jeder ist dort angemeldet. Und wenn ich dich treffe und noch nicht kenne, ist es so einfacher, deinen Blog mal anzugucken. Ich glaube, es kommt immer auf den Zweck zwischen Kartengeber und Kartennehmer an. Fürn Blog ists gut ^^
Reply

Leave a Comment

Ich habe die Datenschutzbestimmung gelesen und akzeptiere sie. Info: Dieser Blog speichert Name, Kommentar sowie Zeitstempel des Kommentars und ggfs. E-Mail sowie Website. Kommentare können jederzeit widerrufen werden – Informationen findest du in der Datenschutzbestimmung.