Knapp zwei Monate ist es nun schon her, dass ich mit meinem Blog auf WordPress umgezogen bin. In der Zwischenzeit habe ich viel am Layout gebastelt und die verschiedensten Plugins ausprobiert um es so zu gestalten, wie ich es gerne hätte. Zwar bin ich inzwischen doch wieder auf ein schlichtes weißes Design umgestiegen, aber das ist jetzt hier erst einmal nicht wichtig ;)
Ich gestehe – ich bin ein Plugin Junkie. Ganze 36 Stück hatte ich vor der Designumstellung ich installiert (jetzt sind es noch 30) und meine persönliche Top 10 möchte ich euch daher in diesem Post vorstellen. Es sind diejenigen, die ich nicht mehr missen möchte und welche überwiegend zum Design beitragen. Es heißt ja immer, man soll nicht so viele Plugins installieren und man könne alles auch selbst programmieren. Bei Blogspot habe ich das immer problemlos hinbekommen aber dadurch, dass ich hier bei WordPress kein Standarddesign sondern ein externes habe, funktionieren manche der Anleitungen einfach nicht.
Und nun zu meinen 10 liebsten WordPress Plugins.
Yet Another Related Posts Plugin (YARPP)
Dieses Plugin verlinkt unter den einzelnen Blog Posts thematisch passende Artikel welche sowohl anhand der Kategorien als auch nach den Überschriften und dem Text zusammengestellt werden. Als Admin sehe ich in Klammern dann auch noch eine Zahl, wie hoch die thematische Übereinstimmung ist. Es lässt sich auch noch je nach Wünschen konfigurieren, z.B. kann ich Bilder zu den Posts darstellen lassen usw. Für mein aktuelles Design finde ich es aber so passender und unübersichtlicher.
WP Post Navigation
Mit dem Plugin „WP Post Navigation“ kann ich unter den einzelnen Posts den jeweils darauffolgenden oder vorherigen Post anzeigen lassen. Sehr praktisch wenn man nacheinander die Artikel lesen möchte, weil man z.B. längere Zeit nicht vorbeigeschaut hat. Was ich hier gerne ändern würde ist, dass das in Form von größeren Rechtecken oder sogar mit Bild angezeigt wird, da muss ich bei Gelegenheit noch tüfteln. Aber auch so gefällt es mir sehr gut.
SubHeading
Manchmal habe ich das Bedürfnis, meinen Posttiteln einen Untertiteln zu verpassen, das funktioniert mit dem Plugin SubHeading. Nachdem man es per CSS nach seinen Vorlieben gestylt hat, ist es eine ganz schöne Ergänzung für Blog Posts.
Social Login
Das Social Login Plugin habe ich nur durch Zufall entdeckt. Damit könnt ihr Leser euch – wenn ihr möchtet – mit einem Social Media Account einloggen und damit kommentieren. Sehr praktisch z.B. um seinen Blogspot Blog oder Instagram Account im Namen zu verlinken. Leider ist die Twitter Option defekt. Ansonsten kann man natürlich ganz normal nur mit Name und eMail Adresse kommentieren.
Simple Share Buttons Adder
Sharing is caring! Genauso wie ein Blog von Kommentaren lebt ist es eine Freude für uns Blogger, wenn unsere Beiträge als gut befunden und geteilt werden. Um dies für euch Leser so einfach wie möglich zu gestalten, findet man die entsprechenden Buttons am Ende eines jeden Blogposts, in meinem Fall durch das Plugin Simple Share Buttons Adder.
No Self Ping
Seit ich WordPres nutze verlinke ich gerne in meinen Posts auf frühere Beiträge, denn die Suche nach denen ist im Editor sehr einfach gestaltet. Doch jedes Mal, wenn ich einen Post verlinke, würde dort dann ein Kommentar mit der Verlinkung erscheinen. Um also Pings innerhalb des eigenen Blogs zu vermeiden kann man das No Self Pings Plugin nutzen. Zwar habe ich hierfür eine Programmieranleitung gefunden, jedoch wollte die nicht funktionieren, sodass ich nicht um eine Installation rum kam.
Auto Eycerpt Everywhere
Auf meinem WordPress Blog wollte ich, genauso wie ich es auf Blogspot hatte, wieder Postausschnitte auf der Startseite des Blogs. Da die Programmierung nicht das ergab was ich wollte bzw. wie ich es wollte, habe ich mir die Finger wund gegoogelt und dann das für mich perfekte Plugin gefunden – Auto Excerpt Everywhere. Auch hier kann man so ziemlich alles nach seinen Vorlieben einstellen. Es war eines der ersten Plugins die ich installierte.
Add Quicktag
Quicktag sind gut um beim Schreiben bestimmte Sachen die man immer wieder verwendet einfügen zu können, z.B. die verschnörkelte Schrift mit dem rosafarbenem Hintergrund habe ich als solches eingerichtet, da ich das oft für Zwischenüberschriften verwende. Das Plugin hierfür nennt sich Add Quicktag und man kann da so viele Shortcodes für den Editor erstellen wie gewünscht.
D4P Smashing Tabber
Dieses Plugin habe ich nur durch Zufall bei Google gefunden, im WordPress Plugin Verzeichnis selbst stand es gar nicht dabei. D4P Smashing Tabber erzeugt die drei Tabs in meiner Sidebar und zwar so, dass ich selbst entscheiden kann, welche Widgets dort erscheinen sollen. Bei anderen Plugins konnte man nur bestimmte voreingestellte verwenden und mein Theme gab auch nur wenige Optionen vor, obwohl ein Tab Widget dabei wäre.
Admin Menu Editor
Wenn man so viele Plugins hat wie ich, wird es im Admin Menu bei WordPress ganz schön unübersichtlich. Der Admin Menu Editor hilft dabei, die Übersicht zu behalten in dem man dort einstellen kann, welche Menüpunkte angezeigt werden und welche verborgen bleiben sollen. So habe ich mir eingerichtet, dass nur die wichtigsten Plugineinstellungen unter „Einstellungen“ zu finden sind und die, die ich wohl nicht mehr verändern muss ausgeblendet werden. Ist dann zwar etwas umständlich, wenn man doch nochmal auf eines zugreifen muss, aber das kommt selten vor.
Das waren nun also meine 10 liebsten Plugins für WordPress. Ich hoffe, dass ich dem ein oder anderen von euch eine Inspiration geben konnte, was auf dem Blog noch alles so möglich ist. Vielleicht werde ich zu gegebener Zeit noch eine Liste der für mich wichtigsten WordPress Plugins im Hintergrund veröffentlichen, wenn Interesse daran besteht.
Auf welche Plugins würdet ihr bei WordPress nicht verzichten wollen?
Liebe Grüße,
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