[Gelesen]: Kristjan Knall – Stoppt die Klugscheißer. Ein Motzbuch

28. August 2013

Hallöchen zusammen :)

Ich kam mal wieder in den Genuss, für euch ein Buch testen bzw. vorablesen zu dürfen, und zwar dieses Mal eines einer ganz anderen Art wie ich sonst lese :) Es trägt den Titel “Stoppt die Klugscheißer. Ein Motzbuch”, ist geschrieben von Kristjan Knall und wird beim Eulenspiegel Verlag in Berlin erscheinen. Preislich liegt es bei 9,99€ im Taschenbuchformat und bei 7,99€ als eBook.

Worum es in dem Buch geht? Um unsere Umwelt, die Gesellschaft, unsere Politiker und die Wirtschaft sowie den Kapitalismus. Das mag jetzt im ersten Moment total trocken und langweilig klingen, doch da täuscht ihr euch :)

Kurzbeschreibung:

Mac*ht ja nichts, wenn die Welt von Problemen birst. Lösungsvorschläge werden tagtäglich präsentiert: Rentner sollen Großbanken gesund sparen, Energiesparlampen die Ozonschicht retten, Privatisierungen die Konjunktur ankurbeln. Und alle dürfen mitmachen. Kristjan Knall sagt erst einmal: der Kaiser ist nackt. Und wagt ein »was wäre wenn« zu denken und durchzuspielen unter dem Motto Voltaires: »Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun.«”

buchcoverkristijanknall

Dass es sich hierbei um ein Motzbuch handelt merkt man direkt zu Beginn des Buches. Der Autor zeigt ohne wenn und aber auf, dass sowohl Politik als auch die Gesellschaft immer schlechter werden. Und das vollkommen direkt und schonungslos, ohne Rücksicht auf Opfer, aber immer mit Fakten belegt. Und es ist noch nicht einmal nötig, zwischen den Zeilen zu lesen. Bei diesem Buch muss man aber auch sich selbst reflektieren, denn gerade wir als Leser werden hier nicht verschont, Politiker etc werden nur nebensächlich behandelt. Vor allem bei den Themen Umweltbewusstsein, Liebe, Arbeitslosigkeit und Fleischkonsum wird man zur Selbstreflexion angeregt.

Allerdings muss an dieser Stelle gesagt sein, dass der Autor dies auf sympathische Art und Weiße tut. Er zeigt nicht direkt mit dem Finger auf andere sondern regt eher dazu an, dass man sein Verhalten der letzten Zeit noch einmal reflektiert und die Motivationen hierzu beurteilt. Gleichzeitig werden aber auch einfache sowie schwerer Optionen geliefert, wie man etwas für die aktuelle Situation tun kann um etwas zu ändern. Auch auf Informationsmaterial wird hingewiesen. Man merkt also, dass der Autor nicht nur rumnörgelt, sondern sich auch etwas dabei gedacht hat und somit zu den konstruktiven Kritikern gehört.

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Die Aussage des Buches?

Nunja, solange das Volk, also die Allgemeinheit (also auch wir ;) ) nichts ändert, werden auch die Politiker und generell die Führungselite nichts ändern und alles fügt sich dem System. Bewegungen und Fortschritte fangen klein an und werden nach und nach zu einer breiteren Masse die schließlich etwas bewirken kann. Am eigenen Beispiel kann ich hier z.b. die vegane Ernährung nennen. Am Anfang waren es wenige Veganer und daher auch wenig Auswahl in den Supermärkten. Doch es werden immer mehr und so passen sich die Supermärkte stückweise immer mehr an und vergrößern das Angebot.

Fazit:

Bei diesem Buch handelt es sich definitiv nicht um eine Freizeitlektüre. Ich habe einige Male die letzten Abschnitte erneut lesen müssen, um alles nachvollziehen zu können. Dennoch ist das Buch nicht von schlechten Eltern, das Gemotze ist unterhaltsam und insgesamt regt es zur Selbstreflexion an.

Liebe Grüße,

Hallimash Socialmedia Marketing

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